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UNESCO-Preis
für Stuttgart. Anlässlich
der Verleihung der "Cities for Peace"-Preise 2002/2003 durch
die UNESCO erhielt Stuttgart als erste deutsche Stadt eine
"besondere Auszeichnung". Die Jury zeigte sich bei der Preisverleihung
am 6. September in Barcelona vor allem vom integrationspolitischen
Konzept der Landeshauptstadt beeindruckt. UNESCO-Generaldirektor
Koïchiro Matsuura hob das Engagement der Stadt bei der Förderung
des interkulturellen Dialogs und der Umsetzung der integrationspolitischen
Ziele hervor. Am 20. Oktober 2004 wird der Preis durch den
Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Traugott
Schöfthaler, im Stuttgarter Rathaus an Oberbürgermeister
Dr. Wolfgang Schuster überreicht. Die UNESCO vergibt die
"Cities for Peace"-Preise alle zwei Jahre an Städte, die
sich mit besonderem Erfolg für die Stärkung des sozialen
Zusammenhalts und für eine harmonische Stadtentwicklung
einsetzen. Schwerpunkt beim Wettbewerb 2002/2003 war die
Integration von benachteiligten Bevölkerungsgruppen, insbesondere
von Immigranten und Flüchtlingen, und die Förderung der
kulturellen Vielfalt in einer Kommune. Den "Cities for Peace"-Preis
für Europa erhielt Guernica in Spanien. Weitere Preise gingen
an Harar (Äthiopien), Ouagadougou (Burkina Faso), Dushanbe
(Tadschikistan), Ras-El-Matn (Libanon) und Bogotá (Kolumbien).
Siehe die
Pressemitteilung
der Deutschen UNESCO-Kommission
Am 21.
September 2004 hat die UNESCO in Paris den Félix Houphouet-Boigny-Friedenspreis
(2003) an den französischen Kardinal Roger Etchegaray,
emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit
und Frieden, und an Mustafa Ceric, Großmufti von Bosnien
und Herzegowina, verliehen. Der Preis würdigt ihre Verdienste
um den Dialog der Religionen und ihren Einsatz für Frieden
und Völkerverständigung. Die mit 122.000 Euro dotierte Auszeichnung
wird von der UNESCO seit 1991 jährlich vergeben.
Der
Sharjah-Preis für arabische Kultur geht in diesem
Jahr an den tunesischen Wissenschaftler Abdelwahab Bouhdiba,
Professor für Soziologie an der Universität Tunis, und an
den spanischen Historiker und Spezialisten für arabische
Wissenschaft Juan Vernet Ginés. Die Preisverleihung fand
am 1. Oktober 2004 in Paris statt. Die UNESCO vergibt die
mit 25.000 US-Dollar dotierte Auszeichnung für besondere
Verdienste um die Förderung des kulturellen Dialogs mit
der arabischen Welt.
Die
Präsidentin von Education International, Mary Hatwood Futrell,
wurde am 10. September mit der Comenius-Medaille der
UNESCO ausgezeichnet. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie
bei der 47. Internationalen Bildungskonferenz hat die UNESCO
weitere acht Persönlichkeiten für ihr Engagement in Bildung
und Forschung mit der Medaille geehrt.
Pressemitteilung
der UNESCO
Mehriban
Aliyeva UNESCO-Goodwill-Botschafterin. UNESCO-Generaldirektor
Koïchiro Matsuura hat die First Lady von Aserbaidschan,
Mehriban Aliyeva, am 9. September 2004 zur "UNESCO-Botschafterin
für mündliche und musikalische Traditionen" ernannt. Die
Auszeichnung würdigt ihr Engagement für die Pflege traditioneller
Musik, Literatur und Dichtung und ihren Einsatz für die
Ziele der UNESCO.
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