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"denkmal
aktiv
- Kulturerbe macht Schule"
Jugendaktion zum Kulturerbe geht erneut an den Start
Die Schulaktion
der Deutschen Stiftung Denkmalschutz "denkmal aktiv - Kulturerbe
macht Schule" geht mit Beginn des Schuljahres 2004/05 erneut an
den Start. Ziel der Aktion, an der sich in diesem Jahr mehr als
70 Schulen beteiligen, ist es, junge Leute für Kulturerbe und Denkmalschutz
zu begeistern. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen
UNESCO-Kommission durchgeführt, die auch die Schirmherrschaft dafür
übernommen hat.
Auch
im kommenden Schuljahr werden Jugendliche sich auf Spurensuche
in Sachen Denkmal begeben. Das Projekt "denkmal aktiv - Kulturerbe
macht Schule", das 2002 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
ins Leben gerufen wurde, soll das Interesse von Schülern für das
kulturelle Erbe fördern und sie für einen verantwortungsvollen
Umgang damit sensibilisieren. Es wendet sich an Schulen, die das
Themenspektrum Kulturerbe und Denkmalschutz in den Unterricht
integrieren wollen. Als Unterrichtshilfe dient dabei die Welterbe-Mappe
der UNESCO für Schüler "World Heritage in Young Hands", die die
Deutsche UNESCO-Kommission in deutscher Übersetzung herausgegeben
hat.
Streifzüge
durch das Fort Hahneberg, Berlin-Spandau
Fotos:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
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Schüler
nehmen den Erhaltungszustand der Synagoge Memmelsdorf unter
die Lupe
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Im
Schuljahr 2004/05 nehmen erstmals Schulverbünde von je drei bis
sechs deutschen Schulen sowie Schulen aus dem europäischen Ausland
teil. Den Auftakt für die Projektarbeit in insgesamt 74 Schulen
bilden zwei Startveranstaltungen am 24./25. September in Halle
und am 2./3. Oktober in Regenstauf bei Regensburg. Dort treffen
sich die Lehrer der teilnehmenden Schulen, um ihre geplanten Aktivitäten
rund um das Thema Kulturerbe und Denkmalschutz vorzustellen.
Welche
erhaltenswerten Gebäude in unserer Stadt sind vom Verfall bedroht,
und wie kann man sie retten? In welchem Zustand ist die alte Dorfkirche,
und welche Umwelteinflüsse machen ihr zu schaffen? Wie kann man
eine Spendenaktion für ein bedrohtes Denkmal organisieren? Wer
stellt eigentlich Denkmäler unter Schutz? - Mit solchen und ähnlichen
Fragen werden sich die Schulteams in den kommenden Wochen beschäftigen.
Schüler aus Aachen befassen sich mit Bauten der Textilindustrie
in der Region, das Team aus Dortmund hat die romanische Kirche
St. Georg in direkter Nachbarschaft zur Schule ausgewählt und
untersucht den Zustand des Mauerwerks in den naturwissenschaftlichen
Fächern. Die Renaissance-Architektur Nickel Hoffmanns steht für
die Schüler aus Halle im Mittelpunkt.
Die
Schulteams werden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz intensiv
betreut. Experten aus den Bereichen Denkmalpflege und Restaurierung,
aus Museen und Architekturbüros geben den Teams während der Projektlaufzeit
fachlichen Rat. Die Schüler erhalten auch direkte Einblicke in
deren Arbeitsfeld, lernen, welche Schritte bei einer Bestandsaufnahme
zu beachten sind, und arbeiten unter Anleitung häufig auch selbst
mit. Spendenaufrufe für das ausgewählte Denkmal, Informationsveranstaltungen,
Ausstellungen, die Erstellung von Flyern oder CD-ROMs und das
Verfassen von Artikeln für die örtliche Presse gehören ebenso
zur Projektarbeit. Die Ergebnisse werden von den Schulteams ausführlich
dokumentiert. Langfristig soll ein Netzwerk von Schulen entstehen,
die sich für Kulturdenkmäler engagieren. Die Internet-Plattform
www.denkmal-aktiv.de ermöglicht die Vernetzung der Aktivitäten,
regelmäßige Teilnehmertreffen fördern den Erfahrungsaustausch.
Die
Schulaktion wird vom Auswärtigen Amt, von der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt, dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, dem Ministerium
für Städtebau des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Kultusministerium
Sachsen-Anhalt gefördert.
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