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May
Ayim Award
Erster
schwarzer deutscher Literaturpreis
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Mit dem
May Ayim Award wird der erste schwarze deutsche Literaturpreis
ausgeschrieben. Der Preis soll die Auseinandersetzung mit der
Perspektive und der Lebensrealität schwarzer Deutscher hierzulande
fördern und zugleich die Randposition schwarzer Autoren in Deutschland
im hiesigen Literaturbetrieb überwinden. Der May Ayim Award ist
ein deutscher Beitrag zum Internationalen Jahr 2004 zum Gedenken
an den Kampf gegen die Sklaverei und an ihre Abschaffung. Federführend
für dieses UN-Jahr ist die UNESCO.
Nachdem 1992
mit dem Text- und Gedichtband "Macht der Nacht" eine erste schwarze
deutsche Anthologie im Selbstverlag erschienen war, ruft in diesem
Jahr das Publikationsteam dieser Anthologie gemeinsam mit dem
Internet-Portal cyberNomads und dem Haus der Kulturen der Welt
einen deutschen schwarzen Literaturpreis aus. Die Preisverleihung
findet am 29. Oktober 2004 im Haus der Kulturen der Welt (HKW)
während des "Black Media Congress 2004" statt. Das HKW-Herbstprogramm
"Black Atlantic" mit Konferenzen, Konzerten, Lesungen, Performances,
Bildender Kunst und Workshops bildet den Rahmen von Preisverleihung
und Kongress.
Benannt ist
der Preis nach der schwarzen deutschen Autorin May Ayim (1960
bis 1996), die mit ihren Arbeiten zur Geschichte afro-deutscher
Frauen, ihren Gedichten (unter anderem "blues in schwarz und weiß",
1995) und ihren Essays maßgeblich zur Wahrnehmung und zum Selbstverständnis
schwarzer Deutscher beigetragen hat.
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Einsendeschluss:
1. Juli 2004
Wettbewerbssprachen: Deutsch und Englisch
Weitere
Informationen und Teilnahmebedingungen der Ausschreibung
unter
www.cyberNomads.net
Haus
der Kulturen der Welt
www.hkw.de
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