Schwerpunktthema:
"UNESCO
und Schule"
Schulprojekte zum Thema Welterbe will die
UNESCO mit einer neuen Unterrichtsmappe anregen.
Der Titel: "Welterbe für junge Menschen - Entdecken,
Erforschen, Erhalten". Kinder und Jugendliche
sollen Bewusstsein entwicklen für den Schutz
des gemeinsamen Erbes der Menschheit. Ziel der
Unterrichtsmappe ist auch, die Bedeutung nachhaltiger
Entwicklung aufzuzeigen und für einen verantwortungsvollen
Umgang des Menschen mit seiner Umwelt, mit seinen
Mitmenschen und mit dem Erbe anderer Kulturen
zu werben.
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Wie
sah es in unserem Stadtviertel vor 100 Jahren
aus? Welchen Gefahren sind historische Gemäuer
ausgesetzt, und wie kann man Schäden beheben?
Was ist überhaupt ein "Baudenkmal" und was eine
"UNESCO-Welterbestätte"? Solchen Fragen gehen
Schüler nach, wenn sie unter dem Motto "denkmal
aktiv - Kulturerbe macht Schule" auf Spurensuche
gehen. Das Programm, das die Deutsche Stiftung
Denkmalschutz jetzt neu ausgeschrieben hat,
fördert Schulprojekte, die sich dem Schutz von
Baudenkmälern und historischen Stätten
widmen. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft
der Deutschen UNESCO-Kommission. Ziel
ist es, ein Netzwerk von Schulen aufzubauen,
die das Thema Kulturerbe in den Unterricht integrieren.
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UNESCO-Welterbe
im Kunstunterricht:
Ein Vormittag in einer 3. Klasse der Marienschule:
Die Kunststudentin Brigitta Knoche von der
Universität Paderborn leitet den Projektunterricht.
Es geht um "Ästhetische Zugänge zum Kreml".
-
Exkursion nach Essen: Eine Klasse der Friedrich
von Spee Gesamtschule besucht die Welterbestätte
Zeche Zollverein.
Anlass der Exkursion ist ein Unterrichtsprojekt
im Fach Kunst. Schüler malen die Zeche
mit Kohlestiften und Erdfarben. - Im Atelier
des Kunstsilos der Universität: Studierende
entwickeln "Museumskoffer" zu Themen
wie "Höhlenmalerei",
"Der Schatzkoffer von Captain Cook", "Die Seidenstraße"
oder "Welterbestätte Aachener Dom".
Aktionen wie diese sind Bestandteil des Forschungsprojektes
"Weltkulturerbe der UNESCO und Kunstpädagogik",
das an der Universität Paderborn durchgeführt
wird. JUTTA STRÖTER-BENDER stellt das Forschungsprojekt
vor. ...mehr
Das
Schulbuch als Mittel zur Verständigung und zum
Dialog: Der Erfolg der internationalen
Bemühungen um die Durchsetzung des "Menschenrechts
auf Bildung" hängt nicht nur vom quantitativen
Ausbau der Bildungsangebote ab. Die UNESCO widmet
deshalb der Modernisierung der Lehrpläne und
Schulbücher besondere Aufmerksamkeit. Ein Expertentreffen
vom 12. bis 13. Dezember 2002 widmete sich dem
Thema: "Das Schulbuch als Mittel der Friedenserziehung".
TRAUGOTT SCHÖFTHALER berichtet von dem UNESCO-Expertentreffen
in Paris. ...mehr
Setzen
Palästinenser und Israelis auch Schulbücher
zur ideologischen Mobilisierung und damit als
Waffe in den seit zwei Jahren anhaltenden erbitterten
Auseinandersetzungen ein? Mit dieser Frage befasste
sich ein Symposium des Georg-Eckert-Instituts
für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig,
auf dem neue Studien zum Thema vorgestellt wurden.
TRAUGOTT SCHÖFTHALER, Generalsekretär der
Deutschen UNESCO-Kommission, zur Debatte
um israelische und palästinensische Schulbücher.
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UNESCO-Welterbe
Welterbe
- die positive Seite der Globalisierung. "Geteiltes
Erbe - gemeinsame Verantwortung" - unter diesem
Motto stand der internationale Fachkongress
zum 30. Jahrestag der UNESCO-Welterbekonvention.
Er fand vom 14. bis 16. November in Venedig
statt und war Höhepunkt des Internationalen
Jahrs des Kulturerbes 2002. Über 500 Experten
diskutierten die zentralen Aufgaben der nächsten
Jahre: Glaubwürdigkeit und Universalität der
Welterbeliste, effektiver Schutz der Natur-
und Kulturstätten von universaler Bedeutung,
innovative Kommunikation, um breite Bevölkerungskreise
für Welterbefragen zu interessieren. CHRISTINE
M. MERKEL berichtet ...mehr
"Memory
of the World"
Götterfunken
im Gedächtnis der Menschheit: Beethovens
9. Sinfonie ist Teil des Weltdokumentenerbes
der UNESCO. Kein
zweites Werk der sinfonischen Literatur hat
eine so breite Rezeptionsgeschichte entfaltet
wie Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie.
Ihre
Wirkung reicht weit über den musikalischen Bereich
hinaus. Das Autograph der Sinfonie ist im Juni
2001 in die Liste des Weltdokumentenerbes "Memory
of the World" der UNESCO aufgenommen worden.
Die Staatsbibliothek zu Berlin feierte am 12.
Januar 2003 die Urkundenübergabe. ...mehr
Rede
der Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
VERENA METZE-MANGOLD zur
Verleihung der UNESCO-Urkunde für Beethovens
Neunte Sinfonie:
"In
seinem kompositorischen Konzept verfolgte Beethoven
das Ziel, über Töne und Klang Gefühle auszudrücken.
Sie dienten ihm als Sprache. Beethoven schafft
mit seiner Musik nicht eine künstliche Welt,
sondern richtet sich mit ihr an die wirkliche
Welt, um sie zum Positiven zu verändern. Die
Menschen haben diese Sprache verstanden. ...
Die Aufnahme in das UNESCO-Register verpflichtet
die Institutionen, für die Erhaltung ihres dokumentarischen
Erbes zu sorgen und den weltweiten Zugang mit
Hilfe modernster Technologien zu ermöglichen.
Die Staatsbibliothek zu Berlin hat hierfür Sorge
getragen." ...mehr
Kultur
Der
Begriff "Nachhaltigkeit" ist spätestens
seit dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung
in Johannesburg in aller Munde. Aber wie steht
es mit der kulturellen Dimension der Nachhaltigkeit?
"Nachhaltige Entwicklung unter Absehung
von Kultur zu denken, hieße sie als wichtigstes
Humankapital ignorieren. Es bedarf eines komplexen
gesellschaftlichen Gesamtkonzepts, in das kulturelle
und soziale Belange gleichgewichtig mit Ökonomie
und Ökologie integriert sind", so OLAF
SCHWENCKE, Präsident der Deutschen Vereinigung
der Europäischen Kulturstiftung (ECF) für kulturelle
Zusammenarbeit in Europa. Er plädiert für
eine globale Kulturpolitik der Nachhaltigkeit.
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Nachdenken
über "Verbotene Worte".
Als
Beitrag zum Internationalen Jahr der Vereinten
Nationen 2001 für den "Dialog zwischen
den Kulturen" hatte die Phantastische Bibliothek
Wetzlar eine Veranstaltungsreihe organisiert:
"Die nEUen / Europäische Visionen - literarische
und politische Profile der Beitrittskandidaten
zur Europäischen Union". Ziel war es, das Verständnis
für den kulturellen Hintergrund der künftigen
EU-Partner aus Mittel-, Ost- und Südeuropa zu
vertiefen. Aus der Initiative zum VN-Jahr ist
nun ein Folgeprojekt hervorgegangen: "Verbotene
Worte" - Partner aus den alten und neuen EU-Staaten
wollen in einer neuartigen Lerngemeinschaft
Einsichten über die Fallstricke sprachlicher
Begriffe gewinnen, die das gegenseitige Verständnis
behindern. Ein erster Workshop fand am 1. März
in Wetzlar statt. ...mehr
Bildung
Die
UNESCO hat ein globales Forum zur Qualitätssicherung
an Hochschulen ins Leben gerufen. Das Forum
soll eine Plattform schaffen für den internationalen
Dialog über Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung
und die Anerkennung von Hochschulabschlüssen.
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UNESCO-CEPES
in Bonn. Das Europäische UNESCO-Zentrum
für Hochschulbildung (CEPES) und die Hochschulrektorenkonferenz
haben für Experten aus Südosteuropa einen
Studienbesuch in Bonn organisiert. Neue Modelle
der Hochschulfinanzierung und des -managements
wurden vorgestellt. ...mehr
kurz
gemeldet:
Internationale Woche "Bildung für
alle"
UNO-Weltdekade
für Alphabetisierung
UNESCO
und Russische Föderation kooperieren beim Aufbau
des Bildungssystems in Tschetschenien
UNESCO-Preis
für Pressefreiheit
Lehrer
lernen für nachhaltige Entwicklung
Recycling
von Informationstechnik für Entwicklungsländer
UNESCO
auf der Internationalen Tourismusbörse
Schönstes
Buch 2002
UNESCO-Preis
für Landschaftsarchitektur
"For
Women in Science"
UNESCO-Preis
für ländliche Kommunikation
UNESCO-Web-Preis
Prinz
Charles erhält Mozart-Medaille der UNESCO
"Künstler
für den Frieden"
UNESCO-Club
Bonn
KinderKulturKarawane
2003
Kurzmeldungen