Kernsätze der Monate 7/96 bis 12/97


   letzter Kernsatz

Kernsatz des Monats Dezember 1997

   Und wer sein Verstehen nicht versteht, versteht kognitiv letztlich gar nichts.   

"EPPUR SI MUOVE" - Zwischen Instrumentalismus und Realismus letzter Satz

Kernsatz des Monats November 1997

... wo (physikalische) Kräfte fehlen, kann es auch keine Wirkungen geben, es sei denn durch Zauberei, die zu widerlegen, Aufgabe der Wissenschaft ist.

"Die Zeit - ein äußerliches Maß der Dauer"

Kernsatz des Monats Oktober 1997

Aber weder die Physik noch andere Wissenschaften oder die Philosophie sollten die Magd weltanschaulicher Interessen sein und ihnen beflissen die Schleppe hinterhertragen. Der Geist der Lauterkeit bleibt dabei allemal auf der Strecke.

Plädoyer für eine postmoderne Physik

Kernsatz des Monats September 1997

Der Philosoph sollte das Grundsätzliche bedenken, der Wissenschaftler das Tatsächliche und der Politiker das Mögliche. Wenn jeder bei seiner Kompetenz bleibt, dann kommen die Dinge wieder in Ordnung.

Prolog. Felder des Denkens

Kernsätze der Monate Juli und August 1997

Wissenschaftliches Paradigma - vornehme Umschreibung von Zeitgeist (durch Thomas S. Kuhn)1
Nicht durch einen modischen Paradigmenwechsel oder eine vorgetäuschte Modernität sondern nur durch eine wirkliche Selbstbewegung des Geistes, die die Fesseln überholter Denkmuster sprengt, vermögen wir unser Menschsein und unsere Zukunft zu meistern.2

1 Strategien physikalischer Theorien
2 Einsteins Problem

Kernsatz des Monats Juni 1997

Dem Humanum durch ungeschönte Wahrheiten Platz zu machen, sollte das erste Anliegen der Philosophen sein.

Der Weg zum Humanum

Kernsatz des Monats Mai 1997

Weil die Universalia nur in unserem Kopf existieren, kann die Frage nach der "Wahrheit" allgemeiner Sätze im Sinne einer Referenz überhaupt nicht greifen.

Prolog. Wissen - Nichtwissen - Weisheit

Kernsatz des Monats April 1997

Aber auch beim so beliebten Spekulieren über schon definitionsgemäß Unkontrollierbares, wie über das Innere "schwarzer Löcher", sehe ich diese Flucht ins Blaue aus und vor einer spröden Wirklichkeit, die sich naiven Vereinnahmungsversuchen nicht fügt.

Flucht ins Blaue

Kernsatz des Monats März 1997

Der in seiner Rolle erkannte Beobachter ist die ins Bewußtsein gehobene und dadurch gemeisterte Subjektivität des Wissens.

Plädoyer für eine zeitgeistfreie Physik

Kernsatz des Monats Februar 1997

Leben ist Materie mit der Fähigkeit zur Anverwandlung fremder Strukturen in die eigene.

Die Genese des Lebens

Kernsatz des Monats Januar 1997

Wie der Beutegreifer "Mensch" als Kind lernen muß, Mein und Dein zu unterscheiden, will er mit seinesgleichen in Frieden leben, so muß er als Erwachsener durch liebende Hinwendung an das Nicht-Ich lernen, Schein und Sein zu unterscheiden, um mit der Welt dieses Planeten Frieden schließen zu können. Denn der Schein ist dasjenige, mit dem er sich die Welt nach eigenen Erfordernissen geistig angeeignet hat und auf den hin er mit ihr selbstbezogen umgeht.

Ein Stück immerwährende Philosophie

Kernsatz des Monats Dezember 1996

Die DSI soll die Fähigkeit jedes Menschen erfassen, Strukturen und Vorgänge der Außenwelt in die Eigenwelt zu verwandeln.
(DSI ist die Abkürzung für Denkstruktur, Sensibilität und Interessenlage)

Das Natürliche des Nichtverstehens - Gastbeitrag von W. Dittrich

Kernsatz des Monats November 1996

Ohne die Konstanz der Meßgrößen Länge und Zeit kann man über die Konstanz oder Nichtkonstanz einer Geschwindigkeit, z.B. der Lichtgeschwindigkeit, überhaupt nichts wissen.

"Die Zeit - ein äußerliches Maß der Dauer"

Kernsatz des Monats Oktober 1996

Es wird viel zu wenig gesehen, daß die Unschärferelation keine Eigenschaft der Dinge ist - denn sie definiert ja gerade den Bereich, über den wir nichts wissen - sondern eine Eigenschaft unseres Wissens.

Plädoyer für eine postmoderne Physik

Kernsatz des Monats September 1996

Es ist mein Bestreben, Zusammenhänge so einfach darzustellen, wie sie sind.

Autor - Rubrik "So vor mich hingesprochen"

Kernsatz des Monats August 1996

Das Geistige ist die nach innen genommene Auseinandersetzung mit der Welt.

Die Generierung des Geistigen

     

Kernsatz des Monats Juli 1996

Wenn wir auf eine Artikulierung stoßen, die unser unartikuliertes Verständnis einer Sache in geglückter Weise auszudrücken scheint, dann sind wir geneigt, sie mit dem Prädikat "wahr" zu belegen.

Was uns veranlaßt, eine Aussage für 'wahr' zu halten



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