Herausforderer Einstein

Eine Zeit und ihr "Genie"


mit: Zur Wahrheit der Relativitätstheorie
mit: Einstein mit einem Satz widerlegen

"Wenn ich in den Grübeleien eines langen Lebens etwas gelernt habe,
so ist es dies, daß wir von einer tiefen Einsicht in die elementaren Vorgänge
viel weiter entfernt sind, als die meisten Zeitgenossen glauben."

Albert Einstein, zitiert nach C. Seelig, Albert Einstein. Leben und Werk eines Genies unserer Zeit.*

Einsteins "Genie" kann in der Tat nur relativ zu den Bedingungen "unserer Zeit" verstanden werden. Die breite Akzeptanz seines intuitiven und assoziativen Denkens ist der Spiegel ihrer rationalen Defizite und macht sie kenntlich. Vor dem Hintergrund der Ratlosigkeit, was Wissenschaft ausmacht, beherrscht er die Gedankenwelt seiner Anhänger und Kritiker gleichermaßen. Während seine Anhänger seine Als-ob-Beschreibungen und widersprüchlichen Behauptungen als bare Münze nehmen und top motiviert davon zehren, nehmen seine Kritiker nicht mehr alles hin, was er in sich seinem archaischen Denken zusammengereimt hatte, dem schon Newtons Dynamik unheimlich war und erst recht die Quantenmechanik. Man kommt aber auch solange nicht von ihm los, weil Herausforderungen bleiben solange man mit ihm auch nur eine einzige deterministische und relativistische Überzeugung teilt. Wenn ich heute bei einigen als Physiker gelte, dann verdanke ich dies Einstein. Nachdem ich vor Jahrzehnten die mangelnde Rationalität seiner Relativitätstheorie erkannt hatte, war ich angespornt, die ihr und ihrer Akzeptanz zugrunde liegenden Motive aufzuklären. Daß ich allerdings so tief in archaische Strukturen vordringen mußte, um Einstein in seinen Ansätzen zu verstehen, über die er sich selber keine Rechenschaft abgelegen konnte, ahnte ich damals nicht.

Da auch die gerade (1999) in Kanada, an der McMaster Universität in Hamilton (Bundesstaat Ontario) vorgenommene erneute Untersuchung seines Gehirns ihm "Genie" und "mathematisches Denken" bescheinigt, welches "Probleme anders angeht", was ja nicht automatisch "besser" heißt, ist doch darauf hinzuweisen,

daß es in der Wissenschaft nicht um "geniale" mathematische Spekulationen gehen kann, sondern um eine von großem Sachverstand getragene lautere und kritische Analyse der Fakten und ihrer gewohnten Deutung, die mehr der differenzierenden Weisheit eines nüchternen Verstandes als den assoziativen Eskapaden eines "Genies" mit unzureichender Bodenhaftung bedarf.

Das von Dr. Sandra Witelson und ihrem Team festgestellte Fehlen "einer sonst üblichen Furche", lt. BILD die Zentralfurche "Sulcus", also nicht irgendeiner, müßte m.E. eher als Ausweis einer archaischeren Struktur interpretiere werden, die gut mit Einsteins Aussage korrespondiert, daß bei seinem Denken "Worte dabei keine Rolle spielen" und er eher "ein assoziatives Spiel mit mehr oder weniger klaren Bildern" treibt (SZ). Besser kann man mangelnde Rationalität nicht beschreiben. Selbst wenn nicht die Rechtfertigung Einsteinscher Theorien und/oder seiner (und damit auch eigener) Gottesvorstellung das Motiv der Untersuchung war, so war es doch sein "Genie", das es "zu beweisen" und aller Welt erneut zu verkünden galt, nachdem er noch immer nicht unumstritten ist und sich die Beweise häufen, daß seine aus dem Bauch heraus verkündeten Thesen nicht stimmen.

Bereits 1985 kam - auch eine Frau - die Neurologin Marion Diamond von der Universität Berkeley, zu ähnlichen Erkenntnissen. Da fällt mir unwillkürlich Graf Hermann Keyserling ein, der sich einmal wunderte, warum Frauen in Diskussionen immer das schwächste Argument aufgreifen und verteidigen. Er meinte dann, es geschähe aus einem instinktiven Mitleid mit dem in Bedrängnis Geratenen, der ihrer Fürsorge bedürfe. Denn es sind ja gerade die Falten eines Gehirns, die zur Vergrößerung seiner Oberfläche und zu seiner Ausdifferenzierung entscheidend beitragen, so daß das Fehlen einer sonst vorhandenen zentralen Furche zwar ein Merkmal für Besonderheit, aber keines für Höherentwicklung, sondern eher das eines uns offensichtlich faszinierenden Atavismus sein kann (aber wiederum auch nicht sein muß). Laut BILD würde dieses (richtig erkannte) Defizit durch "Genie-Hügel" ausgeglichen. Es gibt also jetzt nicht nur "Idiotenhügel" für Schianfänger, sondern auch eigens erfundene "Geniehügel", die wahrscheinlich in keinem neurologischen Lehrbuch stehen. Übereinstimmend dagegen wird von den Zeitungen berichtet, daß sein Lobulus parietalis, die "Inneren Parietallappen, in dem mathematisches Denken, räumliche Wahrnehmung und Bewegungsvorstellungen verortet werden, bei Einstein rund 15 Prozent größer als bei 91 Vergleichshirnen mit durchschnittlicher Intelligenz war" (DIE ZEIT, 24.6.99), was wohl seinen Hang zu Gedankenexperimenten erklärt, wie ich hinzufüge. Aber wer weiß, zu welchen Schlußfolgerungen die "Forscher" gekommen wären, wenn man ihnen gesagt hätte, daß es sich um das Gehirn des Bahnwärters Thiel oder eines gänzlich Unbekannten handeln würde. Dann hätte man wohl, in ebenso simpler Logik, die fehlende Faltung als "Beweis" großer Einfalt gedeutet. Doch da "es keine direkte Abhängigkeit zwischen Gehirn und Intelligenz gibt" (Leslie Aiello, Paläoanthropologin, London, Koordinatorin der Wanderausstellung "4 Millionen Jahre Mensch"), kommt der unverbindlichere Geniebegriff der euphorischen Deutung der Fakten auch noch sehr entgegen. Aber nach Kant ist "Genie die angeborene Gemütslage, durch welche die Natur nicht der Wissenschaft, sondern der (schönen) Kunst die Regel vorschreibt" (Kritik der Urteilskraft).

Unbeeindruckt von solchen Richtigstellungen werden Einsteingläubige mit Sicherheit das Ergebnis der Vermessung und seine wohlmeinende Interpretation freudig begrüßen und sich in ihrer Überzeugung bestärkt sehen, daß Kritiker grundsätzlich inkompetent sind, weshalb ihre (ihnen viel zu rationalen) Argumente weiterhin ignoriert werden dürfen, besonders insoweit sie nicht widerlegt werden können. Bei einer solchen Logik müßten dann in Zukunft - anstelle rationaler Argumente - überhaupt Hirnvermessungen einen Theorienstreit entscheiden. Schade oder zum Glück - wer weiß -, daß uns keine Theorien oder Mythen der Neandertaler, der letzten archaischen Menschen, überliefert sind - die hatten nämlich die größten und breitesten Gehirne aller Zeiten, rundherum voller "Genie-Hügel", fast 200 ccm mehr als der moderne Mensch. Und sind sie etwa gerade deshalb, wegen ihrer eventuell noch kühneren Theorien/Mythen, ausgestorben - die sie sehr wahrscheinlich zwangsläufig ebenfalls als "ein assoziatives Spiel mit mehr oder weniger klaren Bildern" pflegten, in dem "Worte keine Rolle spielen", schon weil ihnen wahrscheinlich die sprachlichen Mittel fehlten, so daß sich ihre Vorstellungen notgedrungen der rationalen Kontrolle entzogen?

Steht uns jetzt das gleiche Schicksal bevor, weil wir so für das "Genialische" schwärmen, statt uns mit aller Kraft um eben diese heute mehr denn je notwendige rationale Kontrolle unserer Vorstellungen, Antriebe und Handlungen zu bemühen? Haben nicht gerade auch die Wissenschaftler die Verpflichtung "für Freiheit, Toleranz, Wahrhaftigkeit und Würde in der Wissenschaft einzutreten und sich dessen bewußt zu sein, daß die in der Wissenschaft Tätigen für die Gestaltung des gesamten menschlichen Lebens in besonders hohem Maße verantwortlich sind?" (§4 der DPG-Satzung) Mit einer Berufung auf das Genialische eines Theorienschöpfers, das man sich aus 240 Schnipseln seines Gehirns in einer Art Kaffeesatzleserei herausdeutet, würden sie dieser hohen öffentlichen Verantwortung ganz bestimmt nicht gerecht.

"Nichts ist schädlicher einer guten Einsicht in die Cultur, als den Genius und sonst nichts gelten zu lassen. Das ist eine subversive Denkart, bei der alles Arbeiten für die Cultur aufhören muss."
(Nietzsche - aus seinem Nachlaß Frühling-Sommer 1878)

Das Gehirnkriterium ist eine antirationalistische Variante zu Weinbergs Vorschlag, Theorien anhand ihrer "Schönheit" zu beurteilen, etwa eine "Miß Theorie" zu küren, was auch nur die allgemeine Ratlosigkeit demonstriert, was die Wissenschaftlichkeit einer Theorie ausmacht, auf keinen Fall wohl ihre Rationalität, die dem Zeitgeist so gar nicht liegt. Doch:

Nicht das "Genie" rechtfertigt seine Taten, sondern seine Taten müssen das "Genie" rechtfertigen.

So können wir uns, unbeeindruckt von aller angeblichen oder tatsächlichen Genialität Einsteins, der Frage der Wissenschaftlichkeit seiner Aussagen zuwenden und uns an seine späten, selbstkritischen Gedanken halten, die - nach herben Ent-Täuschungen, als die Forschung an ihm vorbei weiterschritt und ihn isolierte (Einstein an Solovine: "Die Zeitgenossen sehen in mir einen Ketzer und Reaktionär, der sich selber überlebt hat. ...aber das Gefühl der Unzulänglichkeit kommt von innen.") -, im zähen Ringen um Klarheit reiften, deren wahre Bedeutung seinen Anhängern aber bis heute verborgen blieb. Diese redlichen Gedanken (s. oben und auch Text II/2 "Das Gespräch Einstein - Carnap") und meine Fortschritte in der Aufklärung der Beobachterrolle versöhnen mich damit, daß Einstein auch mich geistig viele Jahre meines Lebens gekostet hat und daß es leider auch immer wieder neue Herausforderungen gibt, wie z.B. seine von interessierter Seite groß herausgestellte "Genialität", die so ganz im Gegensatz zu der von ihm selbst zu Recht empfundenen Unzulänglichkeit seines Denkens steht, weshalb er ja sich auf sein "assoziatives Spiel mit mehr oder weniger klaren Bildern" und seine "aus dem Bauch heraus" kommenden Instinkte verlassen mußte.

Doch wer weiß, mit was ich mich ohne seine Herausforderung befaßt hätte. Bestimmt nicht mit soviel Fragen zur Physik. Ob dies für die Physik von Nutzen oder Schaden ist oder keinerlei Bedeutung hat, kann man heute nicht sagen. Wenn jedoch kompetente Gelehrte mit einem unbestechlichen Willen zur Redlichkeit den von vielen Seiten aufgezeigten Widersprüchen nachgehen und meine Alternativen ernsthaft prüfen, kann die Physik, insbesondere die Mechanik, bestimmt nicht auf dem (labilen) Stand bleiben, auf dem sie heute unentschlossen verharrt. Und die von der ebenso unseligen wie lächerlichen Fessel einer auf den irdischen Beobachter bezogenen Lichtgeschwindigkeit befreite Weltraumfahrt könnte einstmals in jene unerforschten, von der Erde losgelösten Weiten vorstoßen, durch die sie ihren Namen erst verdienen und ihrem Vordenker Newton Ehre machen würde.
*Europa Verlag Zürich 1960, S.397; Fundstelle: Albert Einstein. Worte in Zeit und Raum, hrsg. u. eingel. von Sigurd M. Daecke, Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1991, Quellenverzeichnis)

© HILLE 1996-2001


Was ich schon immer einmal klar stellen wollte

Ich bin kein Gegner Einsteins,
     aber ein entschiedener Gegner seiner Speziellen Relativitätstheorie (SRT);
ich war nicht immer schon gegen die SRT,
     sondern ich bin durch gewissenhafte Auseinandersetzung mit ihren Thesen dazu gebracht geworden;
ich bin kein Feind der SRT,
     aber ich beklage ihre wissenschaftsfeindliche Einstellung:
denn kann man einer messenden Wissenschaft mehr den Boden unter den Füßen entziehen,
     als durch die Behauptung der Relativität von Raum und Zeit -
     welche aber nur mit nichtrelativen Maßstäben bewiesen werden könnte?
Die an dieser Stelle unvermeidliche Berufung auf Einsteins "Genie" ist nur die Entschuldigung der mangelnden Rationalität seiner Lehre, deren Widersprüche logisch nicht aufgelöst werden können. Mehr nicht!

Doch nicht Einstein ist das Problem der Physik - er macht es nur kenntlich,
     sondern die fehlende kritische Einstellung von Physikern ist es.
Weder achten Relativisten auf die Sprache, die sie benutzen,*
     noch bemühen sie sich die Begriffe zu klären, mit denen sie argumentieren.
Und um Urteilskriterien kümmern sie sich überhaupt nicht,
     wenn nur die SRT als gerechtfertigt dazustehen scheint,
     wie überhaupt die Rechtfertigung jeglichen Scheins ihr Hauptanliegen ist.
Soviel unbeirrbare Gefolgschaft ist das Ergebnis einer autoritätshörigen Zeit,
     die in der Physik noch immer fort wirkt,
     weil es ihr an soliden Grundlagen fehlt.
Es ist schlicht ein Problem mangelnder Bildung und Zivilcourage,
     daß man glaubt, auf Autoritäten nicht verzichten zu können.
Wann fängt man endlich an, den Grundfragen und alternativen Gedanken ernsthaft nachzugehen
     und "tausend Blumen blühen zu lassen", wenn auch hier letztlich die Spreu vom Weizen zu sondern ist?
So würde tatsächlich "Physik lebendig, aufregend und immer wieder überraschend", wie es DPG-Präsident Alexander M. Bradshaw im Januar 2000 zum "Jahr der Physik" in "Physikalische Blätter" versprochen hat. (s. Text I/C2)
*siehe hierzu insbesondere meine Auseinandersetzung mit Heinz Dehnen in Text I/B2 "Ein Fall für den Verhaltendkodex?"

Heilbronn, den 2. Juni/28. November 2001/25. Febr. 2002

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Zur Wahrheit der Relativitätstheorie

Bereits die sog. erste Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie begann mit einer Manipulation. Priv.-Doz. Dr. Claus Kiefer, Fakultät f. Physik der Universität Freiburg, schreibt in seiner Buchsprechung von Der Golem der Forschung. Wie unsere Wissenschaft die Natur erfindet. Von H. Collins u. T. Pinch. Berlin Verlag, Berlin 1999, veröffentlicht in Physikalische Blätter Juli/August 2000: "Haben, um nur ein Beispiel herauszugreifen, die berühmten Sonnenfinsternisexpeditionen von 1919 die Allgemeine Relativitätstheorie tatsächlich bestätigt, wie es in den Lehrbüchern oft behauptet wird? Wie die Autoren überzeugend ausführen, zeigten die fotografischen Platten der Expeditionen von Sobral und Principe keineswegs eindeutige Ergebnisse. Der Einsteinsche Wert für die Lichtablenkung, doppelt so groß wie der Newtonsche Wert, konnte nur gefunden werden, nachdem der hauptverantwortliche Wissenschaftler, Sir Arthur Eddington, etliche Platten, die eher den Newtonschen Wert nahegelegt hätten, als "schlechte Platten" ausgesondert hatte. Der Einsteinsche Wert schien sich ergeben zu haben, weil Eddington ihn bestätigen wollte - eine korrekte Fehlerrechnung hätte ihn nicht geliefert. Diese Kritik an Eddingtons Interpretation der Messergebnisse ist heute weitgehend akzeptiert. Der Vorgang zeigt ganz richtig, wie wichtig die Autorität der beteiligten Personen im Kampf um die Glaubwürdigkeit einer neuen Theorie ist."

Solange Einstein in der Physik als Autorität angesehen wird, und nicht als einer, der einfach mal etwas probiert und dabei Glück gehabt hat, werden sich Physiker nicht trauen, ihm widersprechende Fakten, wie Überlichtgeschwindigkeiten, zu akzeptieren und ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Sie werden fortfahren, um Einsteins "schöner" Theorie willen, Fakten und Aussagen zu manipulieren, z.B. Werte als großartige Bestätigung von Einstein auszugeben, auch wenn sie innerhalb von Meßtoleranzen liegen und daher ohne Aussagekraft sind, geht es doch in vielen Fällen um so geringfügige, angebliche Abweichungen von der klassischen Mechanik, daß es für die Praxis sowieso keine Rolle spielt, ob Einstein nun recht hatte oder nicht. In Wahrheit geht es um den "Sieg" der bei Physikern so beliebten deterministischen Ideologie über Newtons, aus den Dingen selbst kommenden Kausalität. Die deterministische Grundüberzeugung gehört zu der männlichen Auffassung von Herrschaft, daß alles kontrollierbar sein muß, weshalb Einstein die Quantentheorie, die er zuvor noch gefördert hatte, ab dem Moment anfing bis aufs Messer zu bekämpfen, als sie als Quantenmechanik zeigte, daß dies nicht möglich ist. Fakten und ihre Darstellung mußten schon in sein vorwissenschaftliches Weltbild passen, wenn sie Gnade bei ihm finden wollten.

Für die deterministische Aufassung ist es wichtig, daß der Anschein von der Existenz einer alles bestimmenden Raumzeit erbracht wird, ganz gleich, ob das für die wissenschaftliche Forschung von irgendeiner Bedeutung ist. Und die scheinbare Bestätigung von Einsteins doppelten Wert der Lichtablenkung gegenüber dem Newtonschen wäre eben der "Beweis" für ihr Wirken und daß Newtons Erklärung mit immanenten Ursachen falsch ist. Doch nur Newtons mathematischer Ansatz für sonnennahe Ereignisse, für den er ja nicht gedacht war, war zu stark vereinfachend, was jedoch niemand kümmert. Ich nenne dies das Elend der Physik, das alle alternativen Überlegungen und Forschungen im Keime erstickt. Daß ein solches Elend immer nur ebensolche Machwerke mit pseudowissenschaftlichen Faktendeutungen hervorbringen kann, sobald auf Biegen und Brechen versucht wird, zu "beweisen", daß "Einstein doch (= entgegen der Vernunft und Erfahrung) recht hatte", ist nur folgerichtig. Physik und Hirnforschung sind hier nur Mittel zum Zweck. Aber die Verkehrungen zur Rettung der Einsteinschen Lehre sind kein Einzelfall. Man lese meine diesbezüglichen Besprechungen von "Sach"-Büchern, deren Autoren, Lektoren und Verlage eigentlich voll Scham im Boden versinken müßten, wenn es Ihnen wirklich um Wissenschaft und Wahrheit und nicht um Ideologie und Kommerz ginge. Ein Fazit kritischer Buchbesprechungen findet sich in der Datei III/6.

Auch wenn sich Newton Gedanken über einen "absoluten Raum" machte, der Anlaß vieler Mißverständnissen war und ist, so müßte doch endlich eingestanden werden, daß seine Dynamik ihn gar nicht benötigt, da es in ihr nur um die Änderung der Geschwindigkeit, also die Geschwindigkeitsdifferenz geht, die als Folge einer real einwirkenden Kraft definiert ist. Diese Differenz ist in jedem, von der untersuchten Kraft nichtbetroffenen System die gleiche, weshalb es auf die Bewegung des Bezugssystems nicht ankommt (sofern sich dabei keine für die jeweilige Untersuchung relevante Realbeziehung ändert, wie z.B. zwischen einer Lichtquelle und dem Empfänger ihres Lichts beim Dopplereffekt). Bei Einstein wird diese Eliminierung der Scheingröße v durch die sog. Lorentztransformationen vorgenommen, die also nur eine Ersatzvornahme für Licht irdischer Quellen ist, während der Grund dafür, warum sie ein brauchbares Ergebnis liefert, im Dunkeln bleibt, weshalb aus diesem singulären Umstand ganz falsche und angeblich auch noch universal gültige Schlüsse gezogen werden, die aber wirklich nur Vermutungen sind.

Wir haben hier ein weiteres Beispiel dafür, daß von der Brauchbarkeit einer Theorie nicht voreilig auf ihre Wahrheit geschlossen werden kann, schon gar nicht, wenn sie nicht vor dem Forum der Vernunft besteht und wenn sie mit einer anderen, sehr gut bewährten Theorie, wie der Quantenmechanik, nicht vereinbar ist. Ein solcher (Kurz-)Schluß, von der Brauchbarkeit auf die Wahrheit, ist nur eine bequeme Folgerung von Machern, die alle Argumente ignorieren, die ihnen nicht passen. Und wie die irrealen, die Köpfe benebelnden politischen Theorien des 19. Jahrhunderts, die aufgrund der industriellen Revolution nun alles für planbar und machbar hielten, im 20. Jahrhundert blutig gescheitert sind, so wird es den irrealen wissenschaftlichen Theorien des 20. Jahrhunderts, die sich auf die mathematische Machbarkeit verließen, im nächsten gehen. Und das hat bekanntlich inzwischen begonnen, womit wir beim Untertitel dieser Homepage wären, der von der nicht unbegründeten Hoffnung getragen ist, daß sich auf Dauer die Wirklichkeit gegen zeitgeistige Erscheinungen durchsetzt. Schon der griechische Mythos wußte: Kronos verschlingt seine Kinder.

Ganz gleich unter welchem Gesichtspunkt ich mich aus Gründen der Denkhygiene relativistischen Thesen genähert habe, und das sind ja nur die philosophischen und psychiologischen, - nie hielten sie einer kritischen Überprüfung stand, ebenso wie z.B. "Das Requiem für die Spezielle Relativität"* die Unhaltbarkeit vieler physikalischen und mathematischen Annahmen aufzeigt. Dabei habe ich auch zuvor wieder dargelegt, daß die Theorie durchaus ihre versteckten Wahrheiten hat, insbesondere wo sie sich heimlich Verfahren der klassischen Mechanik bedient, denn sonst wäre gar nicht zu verstehen, weshalb sie in einigen Bereichen brauchbar ist. Aber das, was von Relativisten für die Wahrheit gehalten wird: die falschen Sachbehauptungen, zeigten sich mir allemal als irrig. Und das ist kein Wunder, wollte doch Einstein mit seinen Überlegungen die Richtigkeit seiner falschen instinktiven Überzeugungen von Determination und Objektivität "beweisen" und das in einem stark von Autoritätsglauben und Ideologien beherrschten geistigen Umfeld. Zurückgeblieben ist eine durch die Gehirnwäsche der "Gedankenexperimente" und der "Lösungen" eigens erfundener Probleme völlig desorientierte Anhängerschar, die sich über ihre Gegner, ebenso wie über Newtons Lehre erhaben fühlt, die sie jedoch schlicht einfach nicht verstanden haben. Auf ihre Instinkte zurückgeworfen ist sie gegen rationale Argumente und Logik immun. In die Enge getrieben, hält sie ihren "Feinden" einfach den zu diesem Zweck sorgsam gepflegten Geniemythos ihres Vordenkers entgegen: daß es das "Genie" Einstein (der sich nie als solches empfunden hat) gesagt hat (oder gesagt haben soll), ist ihnen Rechtfertigung genug. Deutlicher kann man sich vom wissenschaftlichen Ethos nicht verabschieden. Wer da nicht schmerzlich berührt wird, dem ist Wissenschaft kein Anliegen, auch wenn sie seine Profession ist.
*Buchhinweis am Ende von Datei I/B3 = galeczki.html

Fazit:
Wäge ich Einsteins irrige Sachbehauptungen mit der Brauchbarkeit seiner relativistischen Lehre auf Grund ihrer versteckten Wahrheiten ab, verrechne die verherenden Folgen seiner Theorie für die Physik mit ihren vielen Forschungsanregungen und nehme ich die zumeist richtigen, dann jedoch die von ihm anschließend nicht mehr beachteten Einleitungen seiner Diskurse hinzu*, sowie seine skeptischen Altersweisheiten zu diesen Fragen, dann könnte seine Lehre großzügig zu den Halbwahrheiten gerechnet werden - die ja auch bei Evolutionsbiologen (und wie auch sonst im Leben) eher die Regel sind, wenn ich an ihre Schlagworte vom "nackten Affen", vom "Killeraffen" oder dem "egoistischen Gen" denke, die auch alle mehr den Zeitgeist als das Wissen spiegeln. Selten ist eine Lehre ganz falsch, weshalb es auch so schwierig ist, ihre Irrtümer zu widerlegen. Aber ebenso selten ist sie ganz richtig. In diesem Falle würde ich die Wertschätzung Einsteins mit seinen Anhägern "teilen": ich schätze die Hälfte, die ich für richtig halte, während die große Masse die andere Hälfte für richtig und hoch hält. Während ich seine Argumente umfassend geprüft habe, wollen - wegen des Fehlens vernünftiger Gründe - seine unkritischen Anhänger durch kühne bis kriminelle Fakteninterpretationen deren Richtigkeit "beweisen", um keine Verantwortung für eine eigene Meinung übernehmen zu müssen. Ich denke da, daß ich mich an Einsteins bessere Seite halte, weshalb ich die große anfängliche Sympathie für ihn und seine unglaubliche Naivität nie ganz verloren habe, wovon auch Beiträge auf dieser Homepage zeugen, denn für die maßlose Überschätzung seiner Person und Lehre und für die Negierung seiner Altersweisheiten ist ihm kein Vorwurf zu machen. Jeder, der in die Öffentlichkeit geht, muß damit rechnen, daß andere ihn für ihre Anliegen vereinnahmen.
*z.B. auch seinen konsequenten Vorschlag, auf Grund der Ergebnisse der Michelson-Experimente auf die Idee des (starren) Lichtäthers zu verzichten, womit sie vollständig erklärt waren, oder Gleichungen seiner ART, die sich bewährt haben.

Auch Hawking, mit seiner in der Nachfolge von Einsteins Zwillingsparadoxon konsequenten aber skurrilen Idee einer rückwärts laufenden Zeit in einem zusammenstürzenden Universum, wenn man die Zeit als eine gummiartige Verbindung zwischen den "Rändern" des Universums ansieht, (in einem statischen Universum müßte sie dann stehen bleiben), in der man als Greis geboren wird und als Kind stirbt und dazwischen sich an die Zukunft "erinnert" usw., hat offensichtlich einen solchen Geniemythos nötig, damit niemand wagt, seinen lächerlischen Unsinn schlicht als das zu bezeichnen, was er offensichtlich ist, auch wenn es sich hier wohl eher um einen Ausfluß von britischen Humor handelt, der Wissenschaft als eine Spielwiese von Ideen ansieht. Welcher Widersinn, der die Vernunft beleidigt und menschliche Lebenserfahrung und die Erkenntnisse der anderen Wissenschaften ignoriert, wird uns von Physikern oder Kosmologen noch als höchste Weisheit zugemutet werden, wenn er sich nur rechnet? Der Physiker und Einstein-Schüler Penrose, getrieben vom unseligen Reduktionismus seines Meisters, reiht sich da würdig ein, wenn er das Bewusstsein durch Quantenzustände "erklären" will. Dabei gäbe es genügend Erklärungsdefizite in der Physik selbst, um die es sich zu kümmern lohnte, damit sie es eines Tages nicht mehr nötig hat, kritische Stimmen und neue Ideen immer wieder mit dem Genie-Argument abzublocken.

Wenn Einstein die Argumente ausgingen, berief er sich auf Gott.
Wenn Einsteinianern die Argumente ausgehen, berufen sie sich auf Einsteins "Genie".
So ist viel Glaube in die Physik gekommen.
Man könnte aber auch sagen: so ist ihr die Vernunft ausgetrieben worden. Für immer?


© HILLE 1999-2003
Fazit vom Juni 2002, Absatz davor März 2003 ergänzt

Wie das von mir formulierte Realprinzip das von Einstein formulierte Relativitätsprinzip überflüssig macht, kann in Text I/A4 "Das Realprinzip als Erkenntnisstrategie" (dasrealp.html) nachgelesen werden, das zeigt, dass das Realprinzip immer schon dort ist, wo das Relativitätsprinzip immer erst hin will: Zu einer Zustandsbeschreibung von Kräften, bei der es auf die Bewegung des Bezugssystems nicht ankommt.
Eine Zusammenstellung von G. Galeczki von englischsprachigen Stellungnahmen zum relativistischen Meßproblem findet sich auf dieser Website unter dem Titel "Special Relativity's Heel of Achilles: The Units of Measurement" (units.html).
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Einstein mit einem Satz widerlegen

Es ist unmöglich, dass Qualitäten, wie Ruhe und Bewegung,
denen "keine Eigenschaften der Erscheinungen entsprechen" (Einstein),
weil sie nur in den Augen eines Beobachters existieren,
an den beobachteten Erscheinungen, z.B. an Messmitteln, irgendwas bewirken können.

Um sich nicht immer wieder mit einem Wust relativistischer Behauptungen mit ihren falschen Prämissen und vieldeutigen Begriffen auseinandersetzen zu müssen, mit der Gefahr, sich in einem Wald von Hypothesen zu verirren, wurde auf einer Tagung von Antirelativisten der Wunsch geäußert: "Man müßte Einstein mit einem einzigen Satz widerlegen können." Oder zumindestens doch mit wenigen Worten oder Zeilen. In meiner Homepage gibt es mehrere solcher Sätze bzw. Zeilen. Ob sie in einer Diskussion hilfreich sind, hängt davon ab, auf welchen Sachverstand sie treffen. Ein Relativist, der in seinem Materialismus die Zeit für eine Sache hält, die wie ein Stoff gemessen, gedehnt, gebogen und gekrümmt werden kann, wird völlig unbeeindruckt bleiben, wenn man ihm sagt, daß die Zeit das Maß der Dauer und nicht daß zu Messende ist und deshalb nur mental existiert. Selbst das Argument, daß Einstein sie in seiner Altersweisheit nur noch für "eine hartnäckige aber nützliche Illusion hielt", wird da wenig fruchten, haben Relativisten doch längst ihre eigene "Logik". Wo sie diese nicht vermitteln können, probieren sie, Einwände durch angebliche "glänzende Beweise" zu erschlagen, die jedoch nur ihre Interpretationen sind. Das Problem mit der SRT ist doch, daß die benutzten Begriffe ungeklärt sind und in reduktionistischer Absicht verwendet werden. Und wer unklare Begriffe benutzt, weiß letztlich gar nicht, von was er redet, weshalb Diskussionen mit Physikern so unergiebig sind. Daher habe ich mich für die Physik in erster Linie um die Klärung der Begriffe bemüht, sowie um die Erarbeitung der Prinzipien, anhand derer Urteile zu fällen sind, sollen sie vor dem Forum der Vernunft bestehen.

Wer also gegen das Einsteinsche Denken antreten will, wird nicht umhin kommen, zuerst umfassende Klarheit und Ordnung in sein eigenes Denken zu bringen. Es geht nicht darum, schlagwortartige Behauptungen Einsteins einfach durch gegenteilige Schlagworte zu erschlagen, mögen sie auch noch so richtig sein. Nur durch ein ernsthaftes und vertieftes Verständnis der Phänomene und unseres Umgangs mit ihnen können wir den Fortschritt in der Wissenschaft befördern, um den es uns gehen muß! Wer mit Einstein auch nur eine einzige seiner relativistischen und deterministischen Überzeugungen teilt, hat noch Klärungsbedarf! Ja, schon wer meint, daß die von Einstein gepflegten "Probleme" von physikalischer Relevanz sind und nur andere Lösungen erfordern, ist auf dem Holzweg. Einsteins Thesen zur Physik, die ihm ein mit Eifer gepflegter Religionsersatz war, fordert unsere ganze intellektuelle und moralische Integrität. Hier möchte ich wieder an die drei großen R erinnern, ohne die Wissenschaft nicht gelingen kann: Redlichkeit, Realitätssinn und Rationalität. Und zum Realitätssinn gehört, daß man Relationen, die ein Beobachter herstellt, nicht für Realitäten hält, z.B. die "Bewegung" und damit auch die Geschwindigkeit einer Sache. Die fehlende Klärung der Beobachterrolle und den damit einhergehenden oberflächlischen Umgang mit den Phänomenen im wörtlichen wie übertragenen Sinne, halte ich für das Grundproblem der relativistischen Physik, die in einem falsch verstandenen Phänomenalismus ständig den Schein für das Sein auszugeben versucht, statt richtigerweise Phänomene als solche zu erkennen, und die Differenz durch physikalische Hypothesen überbrücken will. Und das, obwohl Einstein 1905 mit der richtigen "Vermutung" begann, daß "dem Begriffe der absoluten Ruhe ... keine Eigenschaften der Erscheinungen entsprechen" (und hier ganz richtig mit dem Schein argumentierte)! Mit "absolut" ist eine der Sache selbst zukommende = objektive Eigenschaft gemeint. Und da die "Ruhe" nur der Grenzfall der Bewegung ist, gibt es auch keine objektive Eigenschaft "Bewegung". Wie sollte ein toter Körper auch "ruhen" oder "sich bewegen" können??? Er ist über solche Eigenschaften des Lebendigen einfach erhaben. Aber leider war es bei Einstein eben nur eine "Vermutung" und nicht die Einsicht, warum der "absoluten Ruhe" keine Eigenschaft der Erscheinungen entspricht" - nämlich weil sie auf natürliche physikalische Körper einfach nicht zutrifft -, weshalb seine zuerst richtige "Vermutung" in den weiteren Ausführungen "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" so ganz ohne Konsequenzen blieb. Die Kernaussage ist:

Da es kein in der Sache selbst liegendes = "absolutes" Unterscheidungsmerkmal von "Ruhe" und "Bewegung" einer toten Materie gibt, sondern der Eindruck von "Ruhe" oder "Bewegung" nur zu einem vom Beobachter (zumeist unbewusst) hergestellten Bezug ent- und besteht, ist nicht nur die SRT, sondern die ganze RT nicht einmal falsch sondern gegenstandslos, denn es gibt ja dann auch nicht das objektive "Problem" "beliebig bewegter Bezugssysteme/Körper", das Einstein mit Hilfe der Allgemeinen RT "lösen" wollte!

Oder kürzer:
Wegen fehlender Objektivität des Bewegungseindrucks gibt es auch kein objektives Problem "bewegter" Körper!

Oder wie ich eingangs geschrieben habe:
Es ist unmöglich, dass Qualitäten, wie Ruhe und Bewegung, denen "keine Eigenschaften der Erscheinungen entsprechen" (Einstein), weil sie nur in den Augen eines Beobachters existieren, an den beobachteten Erscheinungen, z.B. an Messmitteln, irgendwas bewirken können.

Oder wieder kürzer und Kern aller hier gemachten Aussagen:
Eine Eigenschaft, die nicht zu den Erscheinungen gehört, kann an ihnen auch nichts bewirken.

Das kann doch unmöglich mit vernünftigen Gründen bestritten werden! Das Problem ist also nur ein mentales aber kein physikalisches! Nur Lebendiges kann einen objektiven = absoluten Zustand der Ruhe oder Bewegung haben, weil es von sich aus (durch Einsatz von Energie) seinen jeweiligen Zustand zu ändern vermag. Bereits rein im Vergleich mit sich selber wird sein jeweiliger Zustand absolut erkennbar, so wie wir selbst auch im Dunklen den Bewegungszustand des eigenen Körpers kennen. Doch damit das Phänomen der "(Fort-)Bewegung" = Ortsveränderung eines fremden Körpers aufscheinen kann (sei er lebendig oder unbelebt) bedarf es immer eines Beobachters, der zwischen dem Körper und anderen Körpern/Orten/Koordinaten eine räumliche Beziehung sieht oder bewußt herstellt und deren Entwicklung in der Zeit vergleicht - das ist die wahre Relativität der "Bewegung", die eben nur eine vom Beobachter hergestellte Relation ist, ohne die es sie nicht gäbe. Und was es in Wirklichkeit nicht gibt, kann unmöglich etwas bewirken! Auch eine Million sog. "Beweise" könnten diese Einsicht nicht widerlegen, solange es in der Physik nicht um Hirngespinste, sondern um die Wirklichkeit gehen soll. Daher macht ohne Nennung des benutzten Bezugssystems eine Aussage über "Bewegung" und ihre Geschwindigkeit (das Verhältnis von Weg zu Zeit) überhaupt keinen Sinn! "Ruhe" und "Bewegung" und ihre Geschwindigkeit sind eben keine Eigenschaften, die unbelebte Sachen für sich selber haben, sondern sie existieren nur als Eindruck = Schein in den Sinnen des (zumeist automatisch) vergleichenden Beobachters, rein als Relation zu einer anderen Sache! Dieser Unterschied von Sein und Schein ist fundamental!

Wer diesen Unterschied nicht wahrhaben will, sollte sich nicht "Wissenschaftler" nennen, denn er schafft kein Wissen! Die Erkenntnis der fehlende Objektivität des Bewegungseindrucks physikalischer Gegenstände, die bei Einstein immerhin eine Vermutung bezüglich des Grenzfalls der "absoluten Ruhe" war, wenn auch ohne Folgen, ist die kürzeste und fundamentalste Widerlegung der SRT! Man kann also nicht nur Einstein mit einem Satz widerlegen, sondern sogar mit seinem eigenen. Trotzdem ist es immer gut, auf Einstein bzw. einen Satz von ihm nicht angewiesen zu sein, hat er doch vieles "aus dem Bauch heraus" verkündet. Ein verläßlicherer Zeuge ist da Newton, der rational vorging: In seinem 1. Axiom macht er klar, daß es (in Ermangelung eines Realitätsstatus) physikalisch nicht auf den "Zustand der Ruhe oder der gleichförmig-geradlinigen Bewegung" eines Körpers ankommt, sondern nur darauf, ob eine Kraft auf ihn einwirkt oder nicht, die ggf. seinen Zustand ändert.

Solange er jedoch nur in seinem Zustand verharrt, ist er kraftfrei und verbraucht keine Energie, was jedoch der Fall sein müßte, wenn die "Bewegung" einer toten Materie ein objektiver Zustand wäre. Der fehlende Energieverbrauch ist ein rein physikalisches Argument gegen die Realität der Bewegung und damit gegen die Notwendigkeit der RT!

Im Zusammenhang mit der Suche nach Gravitationswellen habe ich gelesen, dass die ART das Schwerkraftphänomen mit der Abstrahlung von "Gravitationsenergie" erklären würde (ob das wirklich Einsteins Überzeugung war weiß ich nicht). Bei dem Alter des Universums dürfte es bei einer signifikanten Rate von "Abstrahlung" inzwischen jedoch nur noch Gravitationsfelder aber keine zugehörigen "abstrahlenden" massiven Körper mehr geben, was widersinnig ist, sind Feld und Masse doch nur zwei Seiten einer Realität. Ferner verweist ein Blick auf unsere Erde, auf die Sonne und auf den nächtlichen Sternenhimmel, den es schon gar nicht mehr geben dürfte, eine solche Gravitationsauffassung in das Reich der Fabel, wie andere Sachbehauptungen der RT auch. - Offensichtlich ist, neben dem "Verharren", auch sowohl das "Fallen" in einem Schwerefeld, sowie dessen Anlaß ein kräftefreier, keine Energie verbrauchender Zustand, der als nicht weiter zurückführbare Grundlage für die physikalische Berechnung von Kräften unverzichtbar ist. Als Phänomen selbst aber entzieht sich der kräftefreie Zustand einer physikalischen Erklärung und ist Ausdruck einer Realität, die alle Erklärbarkeit übersteigt. Wer sie trotzdem für erklärbar hält, huldigt einem Physikalismus, der glaubt, alles vordergründig "materiell" erklären zu können. Aber die als "materiell" eingestuften Phänomene sind als Phänomene nur so "wirklich" wie alle anderen auch.

Wenn ich auch denke, daß jeder meiner einschlägigen Sätze zur Physik und zur Rolle des Beobachters ein Schlag gegen den relativistischen Ungeist ist, der uns u.a. in seinem Reduktionismus hartnäckig das Geistige als etwas Materielles vorführen möchte, hier nun einige weitere einfache Sätze bzw. Syllogismen, die Einsteinsche Behauptungen (oder was dafür gehalten wird) in kürzester Weise ad absurdum führen, indem sie nämlich den Kern des jeweiligen Problems ansprechen. Erläuterungen zu den Aussagen finden sich in den angegebenen Quellen, sowie in weiteren Texten dieser Homepage.


Zu der Behauptung, daß Raum und Zeit "relativ" zur Geschwindigkeit sind, die Lichtgeschwindigkeit jedoch konstant wäre:
siehe auch
"Einsteins Dilemma"

Fragen Sie einen Relativisten:
Wie können Sie ohne einen absolut gültigen und damit auch konstanten Maßstab von der Nichtkonstanz von Maßstäben wissen, also von der "Relativität von Zeit und Raum"?

Oder umgekehrt:
Woher können Sie von der "Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" wissen, wenn es angeblich keine konstanten Maßstäbe gibt?

Aber auch:
Wenn Raum und Zeit als Maßstäbe nicht mehr selbst das Maßgebende sind, sondern ihre Geschwindgkeit, woher "wissen" Raum und Zeit dann, was ihre "wahre" Geschwindigkeit - das Verhältnis von Weg zu Zeit - ist, an der sie sich ausrichten können?

Das heißt auch:
Einsteins Grundannahmen von der "Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" und der "Relativität von Zeit und Raum" sind zu ihrem Beweis auf eine Voraussetzung angewiesen, die Einstein mit der "Relativität von Zeit und Raum" zugleich bestreitet. Wenn das kein Dilemma ist!

Noch eine Frage drängt sich da auf:
Meinte Einstein mit der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit eine Verhaltens- oder eine Meßkonstanz? Dies ist eine notwendigen Unterscheidung, durch welche physikalische Forschung erst sinnvoll wird. Wird sie nicht getroffen, weiß man gar nicht, von was man redet - was ja womöglich auch der Zweck einer solchen Unklarheit ist, um beliebig argumentieren zu können.

Und überhaupt:
Wenn Licht nachweislich auf Gravitation reagiert, z. B. auf die der Sonne, dann doch nur dadurch, daß es durch die Gravitation beschleunigt wird, seine Geschwindigkeit sich also ändert und dabei ggf. auch seine Richtung, wenn es nicht direkt in Richtung Sonne fliegt. Durch die Addition von Lichtgeschwindigkeit und Fallgeschwindigkeit kann es dabei leicht Überlichtgeschwindigkeit erreichen, die ihm dann beim "Davonfliegen" wieder genommen wird. Bei einem genügend starken Gravitationsfeld verbleibt es jedoch im "schwarzen Loch". Lichtablenkungen am Sonnenrand, Gravitationslinsen und "schwarze Löcher", mit denen sich die Allgemeinen Relativitätstheorie befaßt, widerlegen in eklatanter Weise die Behauptung Einsteins (wenn er Verhaltenskonstanz gemeint haben sollte), daß Licht, stur wie ein Panzer oder erhaben über Irdisches (Lichtmystik), unbeirrbar mit immer gleicher Geschwindigkeit das Universum durcheilt. Und was die Meßkonstanz der Lichtgeschwindigkeit betrifft, wird diese durch die Rot- und Blauverschiebung von Lichtspektren infolge sich entfernender oder nähernder Lichtquellen widerlegt, worauf sich die Urknalltheorie verläßt - daran ändert auch nichts, daß man sich bis heute weigert, systematische Geschwindigkeitsmessungen an ankommenden Licht vorzunehmen* (oder zu veröffentlichen). Licht scheint nur dann eine immer gleiche Geschwindigkeit in Gravitationsfeldern zu haben (Meßkonstanz), wenn der Beobachter dort mit dem Licht mitfällt.
*Wenn Hoffnung besteht, zu "beweisen", daß Einstein "Recht" hat, ist kein Aufwand zu groß, z. B. Milliarden $ zum Nachweis unnützer Gravitationswellen. Dort, wo man ihn mit wenig Aufwand widerlegen könnte, ist angeblich kein Geld da.

Und nocheinmal grundsätzlich:
Die Geschwindigkeit (das Verhältnis von Weg zu Zeit) ist immer "relativ", da sie nur die Verhaltensrelation zwischen einer Sache und einem Bezugssystem beschreibt, das daher genannt werden muß, soll eine Aussage über Geschwindigkeit (auch "Ruhe" und "Bewegung" sind Geschwindigkeitsaussagen) Sinn machen, also geistig und real nachvollziehbar sein. Die Einsteinsche Umkehrung der Relation, die Maßstäbe der Geschwindigkeit (Raum und Zeit) seien von dieser selbst abhängig, macht wegen des Fehlens eines unabhängigen Bezugssystem keinen Sinn. Ohne ein Bezugssystem, d.h. ohne Orte kann es auch keine "(Fort-)Bewegung" = Ortsveränderung geben**. In einem leeren Raum kann man nicht nur keine Geschwindigkeit eines Körpers messen, sondern es gibt sie dort auch nicht, da Geschwindigkeit nur als Relation zwischen zwei Dingen rein im Kopf eines Beobachters existiert. Das ist so, um es mit Einsteins eigenen Worten zu sagen, weil "dem Begriffe der absoluten Ruhe* ... keine Eigenschaften der Erscheinungen (selbst) entsprechen."
*"Ruhe" ist nur der Grenzfall der "Bewegung", daher gilt Einsteins Aussage für alle Zustände von "Bewegung".
**Merke: Eine Ortsveränderung ohne Orte ist so unsinnig wie ein Satz ohne Worte. Schlimm ist nur, daß man solche Selbstverständlichkeiten immer wieder vorbeten muß und sie trotzdem auf taube Ohren stoßen! Und das bei studierten Leuten, die sich auf ihre "Wissenschaftlichkeit" ungeheuer viel einbilden, die zumindestens hier auf eingehämmerten Denkblockaden besteht. Ignoranz als Lehrstoff.


Zu der Behauptung, mit "Bewegung" und "Geschwindigkeit" ließe sich etwas auch ohne Wechselwirkung erklären:
Syllogismus auf der Seite I/B4 "Allgemeine Grundlagen der Mechanik - Kurztext":

Nur Sachen können Ursache sein.
Raum, Zeit, Bewegung und Geschwindigkeit sind keine Sachen.
Daher können sie nicht ursächlich sein.

Dieser klassische Syllogismus widerlegt alle gegenteiligen Behauptungen heutiger Physiker.
Er wird jedoch eingefleischte Relativisten wenig beeindrucken, da sie als Positivisten kausale Betrachtungen ihrer Aussagen ablehnen. (Umgekehrt haben sie jedoch keine Hemmungen, unerwünschte Befunde, wie Überlichtgeschwindigkeiten, sofort mit dem unsinnigen Vorwurf der "Kausalitätsverletzung" zu belegen, in der Hoffnung, ihnen peinliche Ergebnisse der Forschung in den Augen der Öffentlichkeit diskreditieren zu können.)

ähnlich in I/A4 Langtext Pkt.4: "Das Realprinzip und die Grundgesetze der Physik"

Bedingungen (realen Verhaltens) sind dinglicher Art!
Kinematische Erklärungen als Sacherklärungen sind illegitim, ist doch Bewegung als Ortsveränderung (physikalischer Entitäten) lediglich die Veränderung einer durch den Beobachter hergestellten Relation und nicht die einer Sache!


Zu der Behauptung, daß die "Masse" einer Sache abhängig von ihrer "Bewegung" wäre:
aus I/B6: "Das 'Problem' der ruhenden und bewegten Masse"

Da es kein objektives Unterscheidungsmerkmal von "Ruhe" oder "Bewegtheit" einer natürlichen unbelebten Sache gibt, auch Einstein konnte daher nie eines nennen, kann ein und dieselbe Sache durch die Wahl des Bezugssystems sowohl als "ruhend", als auch als "bewegt" angesehen werden.
Durch seine (oft unbewußte) Wahl des Bezugssystems, die ihm grundsätzlich frei steht, wenn es nicht um kausale Untersuchungen geht (die Relativisten aber sowieso ablehnen), würde der Beobachter also ggf. für sich dafür sorgen, wieviel Masse eine Sache hätte und welche Abmessungen sie in der Bewegungsrichtung aufweist - es ist wie im Märchen, wo eine gute Fee Wünsche erfüllt, doch ohne Fee, sondern einfach durch die eigene Sehgewohnheit.


Zu der Behauptung, daß die Maßstäbe der Dauer, die Zeit, und die der Ausdehnung, der Raum, durch Messen ermittelt werden müßten:
aus I/A6 "Messen als Erkenntnisakt" Langtext Pkt.1: "Der Ursprung des Zeitbegriffs"

Der menschliche Geist funktioniert doch so: er setzt sich ihm verständliche Maßstäbe und vergleicht damit andere Erscheinungen, um sie sich verständlich zu machen. Maßstäbe werden also nicht gemessen sondern gesetzt. Sie sind etwas Geistiges, mit deren Hilfe wir verstehen (was ja auch geistiger Art ist). So sind ebenfalls technische Maße, mit deren Hilfe wir ein quantitatives Wissen gewinnen wollen, zu definieren und durch Konvention zur Geltung zu bringen. Einen anderen Erkenntnisweg gibt es nicht!
Wo diess Setzung heute Normenausschüsse (Bureaus of Standard) erledigen, haben früher Pharaonen, Kaiser, Könige oder Ratsherren zur Herstellung des Rechtsfriedens bestimmt, welches Maß gilt. Als Teil des positiven Rechts gehört die Bestimmung von Maßeinheiten durch die Legislative zur Grundlage der Zivilisation. Daher sollten wir den Relativisten nicht mehr gestatten, dieses hohe Gut in Frage stellen zu wollen, nur damit sie uns "beweisen" können, was sie wollen. Nur so kann auch der Frieden in und mit der Physik wieder hergestellt werden.

oder aus Pkt.2 "Alles Messen ist ein Vergleichen":

Was gemessen wird, sind vom Beobachter gesehene Aspekte von Sachen, z. B. ihre Temperaturen oder ihre Distanzen. Auch Maßstäbe und ihre Einheiten sind keine Sachen, sondern nur durch Sachen verkörperte Begriffe von Größen, mit denen wir uns Dinge (auf unser Handeln hin) geistig aneignen können.

      Und nun die Quintessenz, die allem relativistischen Meßgerede den Boden entzieht:

Alles ernstliche Messen setzt gültige Maßstäbe voraus.
Denn mit was will man messen, wenn die Maßeinheiten selbst erst gemessen werden müßten???

Merke: Wenn Physiker an Messungen/Maßstäbe herumdeuteln, passen ihnen deren Ergebnisse nicht!
Das ist der einzige Hintergrund des relativistischen Meßgeredes: Da muß doch mit der Natur etwas nicht stimmen, wenn sie nicht den Erwartungen (schlichter Gemüter) entspricht!

      Und auch die Faktenlage ist vernichtend:

Wenn Pendeluhren auf Bergen langsamer gehen als im Tal, was Newton schon untersuchte, Atomuhren dagegen schneller, wie die neuere Forschung zeigt, dann liegt das an der unterschiedlichen Rolle der Schwerkraft bei beiden Arten von Uhren und widerlegt die Behauptung von der Existenz einer alles synchronisierenden objektiven Zeit.
Im übrigen möchte ich mir von niemand - auch keinem "Genie" - die Welt erklären lassen, der nichteinmal den Unterschied von Zeit und Uhr weiß und/oder der weder den Zweck einer Uhr kennt, noch ahnt wie sie funktioniert. Hier und in den anderen Punkten sind schlicht Unbildung und mangelnder Sachverstand am Werke, die nicht nur einer Kulturnation unwürdig sind, sondern die auch in unverantwortlicher Weise an die Fundamente von Kultur und Zivilisation rühren, wie wir gerade zuvor gesehen haben. (s. hierzu auch mein Nietzsche-Zitat auf dieser Seite)


Zu der Behauptung, daß eine Relativbewegung Veränderungen an Sachen bewirken kann:
aus Text I/B9 "Die Zeit - 'ein äußerliches Maß der Dauer'" Kurz- und Langtext im "Fazit":

Wo Kräfte fehlen, wie bei einer geradlinig-gleichförmigen Ortsveränderung von Körpern oder Lichtstrahlen, kann es auch keine Wirkungen an diesen geben, wie gerade die Experimente von Michelson und Morley mit ihrem stets gleichen Nullergebnis bewiesen hatten!!!
Von Relativisten wird das Nullergebnis der sog. "Michelson-Experimente" als ein "ausgebliebenes Ergebnis" infolge der Relativität von Zeit und Raum interpretiert, weil sie sich nicht mit der klaren Faktenlage abfinden wollen. Niemand braucht ihnen darin folgen, muß es doch gerade umgekehrt das erklärte Ziel von Wissenschaft sein, Hypothesen zu erübrigen (Occams Rasiermesser).
Von einem erkenntniskritischen Standpunkt haben wir es bei der Ortsveränderungen von Körpern lediglich mit einem Bewegungseindruck unseres Wahrnehmungsapparates zu tun (einem Phänomen) und daher nicht mit einem (in der Sache liegenden) physikalischen Bewegungsproblem.

      Oder kürzer:

Wo Kräfte fehlen, kann es auch keine Wirkungen geben, es sei denn durch Zauberei,
die zu widerlegen - und nicht herbeizureden - die Aufgabe der Wissenschaft ist.


      Und aus dem Schlußkapitel "Zur Erinnerung" nocheinmal das Grundproblem des Relativismus:

Die Geschwindigkeit einer Sache ist eine Eigenschaft die erst aufscheint, wenn ein Beobachter das Verhältnis von Weg zu Zeit in Relation setzt. Doch für sich findet sich an den Dingen nichts, was man ihre Bewegung oder ihre Geschwindigkeit nennen könnte. Unbeeinflußt beharren sie einfach nur in ihrem Zustand, (wenn keine Kraft an sie angreift) - was ihre objektive Beschreibung ist.
Während Newton sich kritisch um Objektivität bemühte, frönen heute Relativisten u.a. einem dogmatischen Subjektivismus: die Dinge wären so, wie sie uns erscheinen, in ihrem Fall also "bewegt" oder "ruhend". Wenn sich dann zeigt, daß sie anders sind, hier: über solch biomorphe Wertungen völlig erhaben, wird versucht, die Differenz von Schein und Sein durch Hypothesen über wundersame Eigenschaften der Meßmittel zu überbrücken, statt durch Einsicht in die Beobachterrolle das Problem zum Verschwinden zu bringen. Wissenschaft wurde so in ihr Gegenteil gekehrt: aus einem Instrument der Aufklärung wurde ein Instrument zur Rechtfertigung von Irrtümern, zu der selbst die Hirnforschung ihren Beitrag leistet (s.o. Herausforderer Einstein). Das ist wirklich "genial"! Kein Wunder, daß das Jubeln der Irrtumswilligen über diesen "Geniestreich" nicht aufhört! Und niemand will mehr wahr haben,
daß es in der Wissenschaft nicht um "geniale" mathematische Spekulationen gehen kann, sondern um eine von großem Sachverstand getragene lautere und kritische Analyse der Fakten und ihrer gewohnten Deutung, die mehr der differenzierenden Weisheit eines nüchternen Verstandes als den assoziativen Eskapaden eines "Genies" mit unzureichender Bodenhaftung bedarf.

Aber: Wie jeder Wissenschaftler ist auch der Physiker gut beraten, sich durch scheinbare Stimmigkeiten nicht bluffen zu lassen und unmanipulierte Fakten mehr zu respektieren als Meinungen und Vorstellungen, die zu prüfen ja gerade der Zweck der Wissenschaft ist, um den Geist von Irrtümern und nicht etwa die Irrtümer von widersprechenden Fakten zu befreien, damit dem einfältigen Geist geschmeichelt wird. Ernüchtert müssen wir einsehen, daß Probleme nicht trickreich mathematisch "gelöst" sondern nur schonungslos aufgeklärt werden können.
Denn was ist real der Unterschied zwischen herbeigerechneten Effekten, die man wegen einer angeblichen Relativität von Raum und Zeit nur nicht messen kann, und Effekten, die überhaupt nicht existieren? - Gar keiner!!! - Daher können wir sie und ihre Theorie getrost vergessen. Es wird uns nicht nur nichts fehlen, sondern wir haben endlich Geld und geistige Kapazitäten frei, um ernstlichen Problemen nachzugehen, die schon viel zu lange vernachlässigt wurden.


Die Einsicht, wie sich die relativistische zur klassischen Mechanik verhält, ist m.E. ein wichtiger Schritt sachlicher Aufklärung, um den Mythos SRT zu entzaubern.

nocheinmal aus "Einsteins Dilemma" (ergänzt):

In den "Annalen der Physik" schrieb Einstein 1905 ganz richtig, daß "dem Begriffe der absoluten Ruhe ... keine Eigenschaften der Erscheinungen entsprechen". Und eine Eigenschaft, die nur in den Augen des Beobachters existiert, mithin nicht real ist, kann natürlich real auch nichts bewirken, weshalb ein relativistisches Verhalten nicht nur nicht nachweisbar, sondern auch definitiv auszuschließen ist. Mit Hilfe der sog. Lorentztransformationen rechnet Einstein daher nur die durch die unwillkürliche Relativierung des Beobachters entstehende subjektive Größe v einfach weg, darin Newton und der von diesem hierzu entwickelten Differentialrechnung folgend. Das ist der wahre klassische Kern der SRT, der sie immer wieder zu bestätigen scheint. Ebenso ist die Aussage von der Konstanz der Lichtfortpflanzung (als Verhaltenskonstanz) nur ein gewöhnlicher Fall von Newtons 1. Axiom, das besagt, daß jede Sache in ihrem Zustand verharrt, wenn keine Kraft auf sie einwirkt. (Ein physikalisches Gesetz zur Meßkonstanz kann es jedoch nicht geben, da alles Messen von den Vorgaben und vom Vorgehen des Messenden abhängt.) Und die Höchstgeschwindigkeit, die eine Sache in Bezug auf die Ursache ihrer Geschwindigkeit erreichen kann (ihr Tempolimit), ergibt sich in einer kausalen Betrachtung ganz natürlich aus der sie beschleunigenden Kraft, die nicht über ihre eigene Geschwindigkeit hinaus auf den beschleunigten Gegenstand einzuwirken vermag (Newton, 3. Axiom, actio = reactio). Die SRT gehört faktisch mithin zu Recht zur klassischen Mechanik, als eine positivistische Umformulierung derselben. Doch ist ihr Positivismus nicht ehrlich, indem sie die unumgängliche Definition der Kräftefreiheit (Newtons 1. Axiom), weil ja der Begriff "Kraft" nicht vorkommen darf, im Ausdruck "Inertialsystem" bzw. "Ruhesystem" versteckt, ohne deren Bedeutung zu klären, nämlich daß ein System genau dann ein Inertial- oder Ruhesystem ist, wenn keine Kraft auf es einwirkt. Auch hier wieder ein Rückschritt im Wissen. Und weil es für den dogmatischen Positivismus Machscher Prägung (Neu- oder Neopositivismus), mit seiner erklärten Verachtung aller rationalen Argumente, der sich schon beim Bestreiten der Existenz von Atomen unsterblich blamiert hat, Kräfte und damit ein "kräftefreies System" nicht geben durfte, war Einstein gezwungen, mit dem "ruhenden System" zu argumentieren - und das trotz seiner "Vermutung", daß der "absoluten Ruhe" keine Eigenschaft der Erscheinungen entspricht. So zieht - bis heute - die vom positivistisch-materialistischen Zeitgeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts getragene erste Unaufrichtigkeit immer weitere nach sich und das echte Verständnis mechanischer Vorgänge reduziert sich mehr und mehr, so daß angesichts neuer Fakten, wie Überlichtgeschwindigkeiten und verschränkte Quanten, das Redlichkeits- und Verständnisproblem der Physiker immer größer wird. Denkverbote und Denkbequemlichkeit, auch "Denkökonomie" genannt, und nicht zuletzt Feigheit gegenüber den Kollegen führen am Schluß zur Erosion jeglicher Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Eine Theorie verstehen, heißt nicht nur verstehen, was sie meint, sondern auch verstehen, was sie tatsächlich zu ihrer Rechtfertigung tut! Die SRT kann eigentlich nur fürchten, verstanden zu werden. Und warum wäre es wichtig, ein wirkliches Verständnis der physikalischen Vorgänge zu gewinnen und nicht nur in einem zurechtgelegten "ausufernden Jargon"* über sie zu schwätzen? (*s. das Editoral der Herausgeber des Buches Instantaneous Action at a Distance in Modern Physics: "Pro" and "Contra" in Text I/C5)

Nur Menschen mit echten Einsichten sind geistig mündig
und stehen nicht in der Gefahr, von anderen manipuliert zu werden.

Wie auf allen Seiten dieser Homepage, geht es mir einzig und allein um den mündigen Bürger.


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