Allgemeine Grundlagen der Mechanik 


Kurztext

Wie verhält sich eine Sache, auf die keine Kraft einwirkt? Richtig: Sie bleibt - so viel an ihr liegt - in ihrem Zustand und bei Einwirkung gibt sie diesen - von sich aus - als Trägheit zu erkennen. Die Immanenz und Akausalität ihres Erhalts ist Grundlage jeglicher Kausalität! René Descartes (1596-1650) nannte diesen Sach-Verhalt daher "Das Erste Naturgesetz". Ich nennen ihn "den Grund-Satz des Erhalts", der durch die Existenz nicht ableitbarer physikalischer Erhaltungssätze seine Richtigkeit beweist. Er ist die universelle Meßlatte des Forschers zum Erkennen von Kräften. Zusammen mit dem Grund-Satz der Ganzheit (den man das "Zweite Naturgesetz" nennen könnte), der die Gravitation als eine der Trägheit komplementäre holistische Kraft behandelt (meine Referate in Jena 1996), werden Axiome klassischer Art entwickelt, die für jede Mechanik gelten. Bei Axiomen handelt es sich nicht um intuitive, ungeprüfte Tatsachenbehauptungen sondern um von jedermann durch seine Vernunft prüfbare rationale Prinzipien. Der Sinn von Axiomatik ist es, durch Ableitung aus dem selbst Verständlichen, das Abgeleitete verständlich zu machen.


Vortrag auf der 61. DPG-Physikertagung März 1997 TU Berlin, FV DD, Tagungsband S. 766-771

Nur Sachen können Ursache sein.
Raum1, Zeit, Bewegung und Geschwindigkeit sind keine Sachen.2
Daher können sie nicht ursächlich sein.
Dieser klassische Syllogismus widerlegt in kürzester Weise alle gegenteiligen Behauptungen heutiger Physiker.

1Es gibt insofern einen "Einfluß" des Raumes, als es Kräfte gibt, welche sich im Raum verteilen, wie Gravitation und Strahlung, wobei sie sich gewissermaßen "verdünnen".
2Sie dienen nur der Beschreibung des Verhaltens von Sachen aus unserer Sicht.


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